Im Frühjahr 2023 informierte Klaus Großberger vom Nabu die UNB über einen Dammbau in dem Bruchwald in der Nähe des Rübenkamps in Maschen. Er bekam die Auskunft, „dort wäre ein geschützter Bereich und der Vorfall werde entsprechend bearbeitet.“ Bis heute scheint jedoch nichts geschehen zu sein.
Aktuell erarbeitet Seevetal den B-Plan-Entwurf Ma 63 Rübenkamp und es gibt den Vorschlag, den Bruchwald als natürliche Retentionsfläche für das (natürlich vorab gereinigte) Oberflächenwasser aus einem benachbarten Gewerbegebiet zu nutzen. Das würde möglicherweise zum einen dem Wasserhaushalt des Bruchwaldes zugutekommen, zum anderen den Bau aufwändiger Rückhaltebecken erübrigen. Allerdings ist für diese Lösung der immer noch vorhandene Damm im Wege, da er den freien Wasseraustausch im Bruchwald verhindert.
In diesem Zusammenhang bitte ich um Beantwortung folgender Fragen:
- Welche Arbeitsschritte erfolgten seitens der UNB nach der Meldung des Dammes im Bruchwald im Jahr 2023?
- Nach welchen Rechtsgrundlagen ist der Damm genehmigungspflichtig und liegen die entsprechenden Anträge vor oder wurden diese eingefordert?
- Wurde das Material des Dammes untersucht, handelt es sich dabei um eine ungenehmigte Abfallentsorgung?
- Steht der Dammbau im Zusammenhang mit dem Gewerbebetrieb am Ende der Straße „Im Stuck“, der sich im Bereich des Bruchwaldes befindet?
- Wie und wann gedenkt der Landkreis rechtmäßige Zustände herzustellen?